Hier halten wir euch über die Postproduktion unseres aktuellen Films "Jakobs Weg" auf dem Laufenden.
Außerdem informieren über alles, was wir in Sachen Amateurfilm in Bocholt und NRW noch so starten.
Sie war ein Oldtimer unter den Ihrigen, ein nostalgisches Sammlerstück, wenn nicht gar das letzte Modell ihrer Art und eine scheißteure Rarität, die uns endlich das Budget für einen richtigen Film eingebracht hätte. Doch statt das Ding von einem Fachmann wertschätzen zu lassen, es eigenhändig auf'm Trödelmarkt zu verscherbeln, oder einfach nur für die Nachwelt aufzubewahren, haben wir uns zwei Fäustel-Hammer geschnappt und nun, ja... was man damit halt so macht.
Aus dem guten Vorsatz, ein paar Gänge zurück zu schalten und die Filmerei mal'n bisschen schleifen zu lassen, ist das handfeste Vorhaben geworden, clean in den Drehstart des nächsten Mammutsprojekts zu gehen. In diesem Zusammenhang heißt clean: Frei von Parallelprojekten! Also erstmal den Kleinscheiß, der noch so in der Mache ist, fertig stellen - und damit ist nicht nur das DVD-Paket "Jakobs Weg" gemeint.
Was war im letzten Jahr los? An 27 Tagen haben wir den knapp 70-minütigen "Jakobs Weg" abgedreht, erste Erfahrung mit einer professionellen Maskenbildnerin und der Zerstörung eines Autos mit Hammern gesammelt und - ja! - endlich mal Catering am Nachtschalter von McDonalds bezogen. Weil uns die Aufregung langsam abgeht, sparten wir uns den Stress, den Film noch im gleichen Jahr vorführtauglich zu machen. Stattdessen zeigen wir ihn im März. Und das wär's dann von uns, im Jahr 2012?
Gestern blieb das Licht in der Bäckerei Lensing nach Ladenschluß eingeschaltet. Der Kaffee-Automat brodelte sich einen Wolf. Stühle wurden gerückt, Tische verschoben und zahlreiche Unterlagen ausgeteilt... was war da los? Der ultimative Brainstorm war los - viele Worte, von denen nur ein Bruchteil heiße Luft waren, und Ergebnisse, die vielversprechend sind: Nächstes Jahr dreh'n wir was Großes!
So herrlich unkonventionell können Amateurfilm-Dreharbeiten in der Provinz laufen: Wenn die Maske nicht zum Set kommen kann, dann kommen die Darsteller halt zur Maske - und danach erst zum Set, das diesmal im Keller irgendeiner Bäckerei in dem schönen Dörfchen Spork angesiedelt war. Was wir da neben dumm gucken noch so getrieben haben, erfahrt ihr nach einem gezielten Klick auf's nächste Wörtchen:
Der Drehstuhl am Schnittpult ist lecker warm gesessen, die Tischplatte voller Flecken halbherzig verdrückter Mahlzeiten, die Buchstaben von der Tastatur vor Abnutzung abgerubbelt - eees läuft: Nachdem Outtakes, Trailer und Making Of fertig geschnitten wurden, ist nun auch die Farbkorrektur des eigentlichen Hauptfilms "Jakobs Weg" abgeschlossen - jetzt fehlt "nur" noch die Mucke. Während unsere Komponisten also fleißig am Soundtrack werkeln, drehen wir noch'n Kurzen.
Das 5. Unlimited-Festival ist gerade vorbei, da wird im CBE nochmal das Best Of gezeigt - und was gibt es Schöneres, als bei ein paar Kölsch und guter Gesellschaft diverse Kurzfilme auf großer Leinwand zu sehen? Also hat sich ein hartgesottener Teil der D-Movie-Clique - teilweise auf Krücken - an diesem bitterkalten Novemberabend aufgemacht, an dem Spektakel teilzunehmen. Und zack, wenige Stunden später gibt's hier ein paar Eindrücke vom Festival!
Seit dem 18. September ist unser aktuelles Filmprojekt "Jakobs Weg" bereits abgedreht. Seitdem gab's kaum Neues aus der Postproduktion - es wurde ruhig um die Tragikomödie mit Reeser Lokalanstrich, während andere Kurzfilmprojekt aufblühten. Jetzt melden wir uns endlich zurück - mit sichtlichen Fortschritten und einer exklusiven Vorschau auf unsere nächste Premiere! Neunzig Sekunden dauert der Clip und verrät nur so viel...
Neun Monate haben die Dreharbeiten zu "Jakobs Weg" gedauert. Inzwischen ist der Rohschnitt fertig - 67 Minuten - die Outtakes wurden auf's Best Of dezimiert - 8 Minuten - und das Making Of ist eine offene Baustelle. Stundenweise Material gilt es zu sichten, während Thomas Feldmann und Kevin Ramolla sich in Dingden schon um den Soundtrack zu unserem Drama kümmern. Trotzdem bleibt ja noch Zeit, für einen neuen Kurzfilm...
Über 200 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich daran beteiligt: Die 23. Videoaktion "No Clip" - dieses Mal zum Thema "Verboten" - feierte heute Kinopremiere in Wuppertal. Die Amateurfilmgruppe D-Movie war mit ihrem Beitrag "Käfighaltung" mit am Start. Und neben diesem kleinen Highlight gibt's noch eine bahnbrechende Neuigkeit!
Zu diesem alles und nichts sagendem Thema kreieren wir gerade ein Kurzfilmchen. Denn warum nicht mal spontan? Das Medienprojekt Wuppertal hat den Anstoß gegeben, wir sind losgerollt: mit neuen Gesichtern, einer kruden Idee und einem geradezu experimentellen Konzept. Langsam pirschen wir uns an die große, bunte Welt der...
Immer dieses Bangen, dass ja doch noch was schief gehen könnte - von Wochenende zu Wochenende, ob gedreht wird, oder nicht: solange ein großes Projekt noch offen ist, bleibt die Aufregung. Doch welch Glück, bis jetzt konnten wir noch jeden Film abdrehen. So auch "Jakobs Weg". Unsere etwa einstündige Tragikomödie ist im Kasten, wie man so schön sagt. Nach einem ereignisreichen und langwierigen Wochenende.
Gewalt ist keine Lösung - es sei denn, man muss ein Auto vernichten. Da ist es mit harten Worten nicht getan, da muss Hand angelegt werden. Mit Gummi- und Vorschlaghämmern, Äxten und Brecheisen ging es Samstag ans Eingemachte, ehe das Set hergerichtet war. Als dann noch Feuer gelegt wurde, verwandelte sich die Garage von Lensings Nachbarn (danke an dieser Stelle!) vorrübergehend in ein Katastrophengebiet. Ist aber nix kaputt gegangen. Außer das Auto natürlich.
Mit einem langen Dreh am Sonntag haben wir die Arbeit zu unserem aktuellen Filmprojekt endgültig wieder ins Rollen gebracht - mit einigen Startschwierigkeiten: Ein wechselhaftes und generell undankbares Wetter, ein geradezu schwarzgebratener Kevin, der nach einem exzessiven Türkei-Urlaub die Verantwortung für nen kleinen Hautfarben-Filmfehler auf sich nehmen muss, und ein Zeitplan, der nicht 100-prozentig aufging. Erstmals dauerte ein Drehtag für "Jakobs Weg" länger als geplant.
Mit einer gut besuchten Kurzfilm-Premiere (die komplette Autogarage voller Leute :-)) wurde gestern Abend das Ende der Sommerpause eingeleitet und begossen. In Kürze folgt ein kleiner Bericht zur ersten öffentlichen Aufführung des Kurzfilms "Kinder töten" und zum Stand der Dinge von "Jakobs Weg" - seid gespannt, seid seid gespannt!
Am 23. Juni fand der erste Drehtag statt. Am 23. Juli - heute - wird der fertige Film den ersten Festivals zugestellt. So wünscht man sich das: Nachdem das Drehbuch 2 Jahre vor sich hin vegetierte und auf seine Umsetzung wartete, ist es nun vollbracht. Alle Information zum neuen Kurzfilm von Amateurfilmer David J. Lensing findet ihr direkt hier.
Klingt nach Poetry-Slam, ist'n Ausrutscher. Ein Outtake von vielen in der Reihe verbaler Stolperfallen. Apropos Falle: Heute kam endlich die Bärenfalle zum Einsatz, die unser Montage-Team vergangene Woche gebastelt hat (Phil berichtete auf Facebook). Zum Auftakt der Sommerpause haben wir einen kleinen Kurzfilm gedreht - über drei Kids und einen Kerl in der Falle. Dazu hingen wir 10 Stunden lang im Wald herum.
Der neuste Trick für traurige Szenen - einander in die Augen pusten, bis die Tränen kommen und dann: Action! Funktioniert tatsächlich besser als mit dem bloßen Finger den blanken Augapfel zu reiben. Tut auch nicht ganz so weh. Mit jedem Dreh ein paar Erfahrungen mehr. Herrlichst!
DREHTAG 1: 3 Darsteller, 1 Drehort, 12 Stunden Dreh bis um 4 Uhr morgens. DREHTAG 2: Kamerafahrt auf öffentlichem Verkehrsgrund mit allem was dazu gehört. INSGESAMT: 13 Szenen im Kasten, 2 Figuren abgedreht, wenig gepennt, viel getrunken und immer noch nicht fertig mit "Jakobs Weg" - was passiert ist und wie man vor laufender Kamera ein Take verpennen kann, erfahrt ihr hier.
Was für ein facettenreicher Sonntag das doch war! Vier Locations und insgesamt sechs Crew-Mitglieder neben den vier Darstellern, die den Dreh zu Kevin Ramollas Kurzfilm "Blütezeit" allesamt zu einem glorreichen Abschluss geführt haben. Nur die letzte Location wollte nicht mit am Glücksstrang ziehen. Dazu mehr hier...
Ein Patient, der mit schweren Gesichtsverletzungen quietsch fidel durch die Krankenpflegeschule schlendert. Eine Hippie-Gemeinschaft, die bei einem Live-Duett von Geige und Gitarre am Rheinufer herumhängt und sich der Reihe nach schminken lässt. Ein Friedhofsbesuch, bei dem Zwiebeln zum Einsatz kommen, damit Tränen fließen – hinter uns liegt ein verrücktes, überlanges Wochenende und die größte Etappe in den Dreharbeiten zu dem Filmprojekt „Jakobs Weg“. Wer wissen möchte, was alles schief und was gerade gelaufen ist, kriegt hier den Bericht zur Lage der Situation!
Er war der kleinkriminelle Pete Jacobi, der verballerte Arne Bam, der redselige Jimmy Dulcis - bislang immer eher für die humoristischen Einsätze zu haben. In unserem neuen Filmprojekt spielt der 21-Jährige Philipp Wormskamp allerdings die Titelfigur Jakob und damit erstmals einen vergleichsweise ernst zu nehmenden Charakter. Dafür stand er zuletzt am Samstag vor der Kamera. Und zwar mutterseelenallein für eine Szene, in der es galt, traurig zu sein - ohne Zwiebeln, wohlgemerkt!
"Ja, ich will!" - "Sehr gut, danke, noch einmal bitte." Nicht unbedingt die Antwort, die man vom Pfarrer hören möchte. Doch beim Drehen muss damit halt gerechnet werden, vor allem, wenn vor der Kamera geheiratet wird. Wir haben zwar den offiziellen Teil ausgelassen und nur das Foto-Shooting kurz vor der standesamtlichen Hochzeit inszeniert, trotzdem war's eine schöne Zeremonie. Unser erstes liiertes D-Movie-Pärchen heißen Lucy & Phil. Was an dem fetten Dreh-Wochenende noch so auf der To-Do-Stand, gibt's hier zu lesen.
Mathe war nie die Stärke von dem Typ, der am vergangenen Samstag den neunten Drehtag für's Making Of anmoderierte. Besagter Typ hat zu Haus nochmal auf den Kalender geschaut, hin und her gerechnet, die Dreharbeiten Revue passieren lassen und schau an: Der sensationelle Tag in "Wild Thing's Keller" war schon der 10. Drehtag unseres aktuellen Projekts! Hier ein paar News zu dem verrückten, heißen, abartig stickigen, aber höchst erfolgreichen Gelage.
Wenn im Saal an die 300 Zuschauer warten, fühlt sich 1 Minute im Vorführraum an, wie eine halbe Stunde - besonders, wenn die Technik plötzlich streikt und die DVD nicht erkennen will. Zum Glück ließ uns die liebe Ausrüstung letztendlich nicht völlig im Stich und die Aufführung konnte mit minimaler Verspätung beginnen: Die Premiere unserer Kurzfilm-Kompilation "Quaintown Quintet" war gut besucht und unter'm Strich ein echter Erfolg! Jee-ha!
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