Hier halten wir euch über die Postproduktion unseres aktuellen Films "Jakobs Weg" auf dem Laufenden.
Außerdem informieren über alles, was wir in Sachen Amateurfilm in Bocholt und NRW noch so starten.

Mieze aka Monsta-Clown
15.05.2010

Alles begann mit einem Abstecher in die Maske. Seit wir eine ausgesprochen talentierte Visagistin - namentlich Monique Heßing - unverbindlich unter Vertrag nehmen konnten, nutzen wir das schamlos aus und lassen uns für's aktuelle Amateurfilmprojekt - die flotte Kurzfilm-Kompilation "Quaintown Quintet" - allerlei maskenbildernische Findigkeiten einfallen, mit denen wir Monique nach Feierabend belästigen können. Am Samstagnachmittag lautete unser Anliegen: Maren Buß für eine abstrakte Traumsequenz einen Neuanstrich verpassen. Das dauerte ne halbe Stunde und was dabei rauskam, ist schwer zu beschreiben. The Joker meets Kiss, oder sagen wir's so: Als Monique fertig war, hätte Maren mit nur einem "Buh!" jeden Kindergeburtstag gesprengt und sich als Alptraum-Protagonist Nr. 1 etabliert. Aber für solche Scherze hatten wir ja gar keine Zeit. Stattdessen ging's direkt auf die Piste. Mit Dave hinter'm Steuer, Seeed aus den Boxen, dem abartigen Clown auf'm Beifahrersitz und einem zwischen einer Tonne Equipment eingekeilten Kev auf der Rückbank Richtung Dortmund. Dort belagerten wir auf ein Neues die Bude von Lara Heidemann und arrangierten sämtliche Möbel neu, um das Set von letzter Woche wiederherzustellen. Trotz einem Höchstmaß an Vorsicht und guter Unterstützung - zu Beginn des Drehtages half Anne-Kathrin uns noch aus - ging dabei leider eine Lampe zu Bruch. Wie sagt man? Scherben bringen Glück. Und so war's dann auch. In kürzester Zeit wurden wir dem Drehplan mehr als gerecht und konnten fast sämtliche Punkte auf der To-Do-Liste abhaken. Schon nach der ersten Einstellung konnte Maren sich wieder abschminken und vom Grauenclown zurück in die blonde Mieze verwandeln. Kevin wiederum schmierte sich zwecks künstlichem Schweißausbruch mehr und mehr Lipgloss ins Gesicht, während Dave fröhlich Strahler von A nach B schob. Gegen 20 Uhr wurden die Lichtverhältnisse für die letzte Szene - Rickys Erinnerungen an den One Night Stand kehren zurück - eingerichtet. Für diese abschließenden Einstellungen nahm sich das Trio Infernale dann gehörig viel Zeit, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen: ein paar Drinks, umfangreiche Proben, zahlreiche Outtakes und zweieinhalb Stunden später fiel schließlich die letzte Klappe. Ein Glück für Kevin, der sich auf den letzten paar Metern einiges gefallen lassen musste (the words I am looking for are ...).

Halbzeit für die Quaintown-Episode "Cold chick" - die schwierigsten Szenen sind im Kasten. Nächsten Monat beginnen schon die Dreharbeiten zur zweiten Quaintown-Episode aus der Feder von David J. Lensing: Der Vampir-Hostage-Film "Bound bride" mit Nina Kierdorf und Peter Nowak in Bocholt. Wenn alles glatt läuft, ist die Geschichte rund um Ricky Briskows miesesten Filmriss bis dahin endlich abgedreht und kann geschnitten werden.

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